Hermod

So rechnet Hermod

Hermod berechnet viele Werte aus deinen Einheiten: Belastung, Form, Zonen, Bestwerte, Schwellen, Prognosen und Kennzahlen. Dieses Kapitel erklärt wie und warum so. Alle Rechnungen sind feste Formeln aus der Trainingswissenschaft oder der Trainingspraxis; keine davon schätzt eine KI. Bei jedem Verfahren steht, woher es kommt:

  • Studie – aus einer wissenschaftlichen Veröffentlichung;
  • Praxis – verbreitetes Verfahren aus Trainingsbüchern oder von Trainingsplattformen;
  • Annahme – ein typischer Wert, den Hermod gewählt hat.

Die vollständigen Quellen stehen am Ende des Kapitels.

Schwellen sind die Grundlage

Fast alles hängt an deinen Leistungsschwellen im Profil:

  • FTP: die Leistung, die du auf dem Rad etwa eine Stunde halten kannst.
  • W′: deine anaerobe Reserve über der kritischen Leistung (für die W′-Balance).
  • Schwellenpace: dein Lauftempo für etwa eine Stunde.
  • CSS: dein Schwimmtempo an der Schwelle.
  • LTHR: dein Puls an der Laktatschwelle.

Eine Einheit nutzt immer die Schwelle, die an ihrem Tag galt. Änderst du die FTP ab heute, bleiben ältere Einheiten unverändert.

Steigung beim Laufen

Bergauf ist dasselbe Tempo anstrengender als in der Ebene. Hermod rechnet daher jede Sekunde in ein gleichwertiges Tempo in der Ebene um. Grundlage ist der gemessene Energieaufwand beim Laufen an Steigungen (Studie, Minetti 2002 [M1]).

  • Bergauf zählt der volle Aufwand: Bei 5 % Steigung entspricht 5:00 min/km etwa 3:51 min/km in der Ebene.
  • Bergab wäre nach der Studie fast alles geschenkt. Draußen kosten Bremsen und Untergrund aber Kraft, deshalb zählt bergab mindestens 85 % des Aufwands in der Ebene (Praxis, wie bei Strava [S1]): 5:00 min/km bei 5 % Gefälle zählen wie 5:53 min/km.

Belastung einer Einheit

Die Belastung sagt, wie anstrengend eine Einheit war. Eine Stunde genau an der Schwelle ergibt 100.

Belastung = Stunden × (Intensität / Schwelle)² × 100

Hermod nimmt das beste vorhandene Maß:

  1. Leistung (Rad): Normalized Power zur FTP – das bekannte TSS (Praxis, Allen & Coggan [A1]).
  2. Tempo (Laufen): steigungskorrigiertes Tempo zur Schwellenpace.
  3. Schwimmtempo zur CSS, hier mit der dritten Potenz, weil der Wasserwiderstand stärker steigt (Praxis, TrainingPeaks [T1]).
  4. Puls zur LTHR, für alle Sportarten (Annahme, nach dem Vorbild von TSS).

Normalized Power (NP) gewichtet harte Abschnitte stärker als der Durchschnitt. Hermod bildet gleitende 30-Sekunden-Mittel, nimmt sie hoch vier, mittelt und zieht die vierte Wurzel. So zählt eine Intervalleinheit härter als eine gleichmäßige Fahrt mit derselben Durchschnittsleistung. Für das Laufen macht Hermod dasselbe mit dem steigungskorrigierten Tempo.

Fitness, Ermüdung, Form

Wert Bedeutung Rechnung
Fitness (CTL) langfristiges Training gleitender Durchschnitt der Tagesbelastung, Zeitkonstante 42 Tage
Ermüdung (ATL) letzte Tage dasselbe mit 7 Tagen
Form (TSB) Frische heute Fitness minus Ermüdung von gestern

Grundlage ist das Fitness-Ermüdungs-Modell von Banister (Studie, 1975 [B1]) in der Form des „Performance Managers“ (Praxis, Allen & Coggan [A1]). Mit 42 und 7 Tagen sind die Werte mit anderen Plattformen vergleichbar.

Zonen

Jede Sekunde einer Einheit fällt nach ihrer Intensität in eine von sechs Zonen, gemessen an deiner Schwelle:

Zone Leistung (FTP) Tempo (Schwelle) Puls (LTHR)
1 bis 55 % bis 78 % der Schwellengeschwindigkeit bis 81 %
2 bis 75 % bis 88 % bis 89 %
3 bis 90 % bis 95 % bis 93 %
4 bis 105 % bis 100 % bis 99 %
5 bis 120 % bis 103 % bis 102 %
6 darüber darüber darüber

Die Leistungszonen sind die Zonen nach Coggan [A1], Tempo- und Pulszonen die nach Friel [F1] (Praxis). Die Statistik zählt die Zeit in Zonen je Sportart zusammen.

Schwellen aus deinen Einheiten

Im Profil schlägt Hermod Schwellen aus den Einheiten der letzten Wochen vor (Profil). Dazu sucht Hermod in jeder Einheit die beste Durchschnittsleistung bzw. das beste steigungskorrigierte Tempo über 3, 5, 8, 10, 12, 20, 30 und 60 Minuten.

FTP – drei Rechnungen, die kleinere aus den ersten beiden zählt, mindestens aber eine echte Stunde:

  1. Critical Power (Studie, Monod & Scherrer 1965 [C1], Jones 2010 [C2]): Aus deinen Bestwerten von 3 bis 20 Minuten legt Hermod eine Gerade durch Arbeit und Zeit. Ihre Steigung ist die Leistung, die du sehr lange halten könntest. Der Abschnitt auf der Achse (W′) ist deine Reserve für kurze Spitzen.
  2. 95 % der besten 20 Minuten (Praxis, Allen & Coggan [A1]).
  3. Die beste Stunde, wenn es eine gibt.

Critical Power liegt in Studien gleich oder etwas über der FTP [C6], [C7]; deshalb nimmt Hermod den vorsichtigeren Wert.

Beispiel:

  • Bestwerte: 380 W (3 min), 345 W (5 min), 313 W (10 min), 290 W (20 min).
  • Daraus folgt eine Critical Power von etwa 274 W.
  • Die 20-Minuten-Regel ergibt 0,95 × 290 = 275,5 W.
  • Vorschlag: 274 W.

Schwellenpace – die kleinere von zwei Rechnungen, mindestens eine echte Stunde:

  1. Critical Speed (Studie, Hughson 1984 [C4], aus Trainingsdaten Smyth 2020 [C5]): dieselbe Gerade für Strecke und Zeit.
  2. Riegels Formel (Studie, Riegel 1981 [R1]): Jeder Bestwert von 10 bis 60 Minuten wird auf eine Stunde hochgerechnet. Beispiel: 10 km in 40:00 ergeben eine Schwellenpace von 4:06 min/km.

LTHR – nach Friels 30-Minuten-Test (Praxis, Friel [F1]):

  • Hermod nimmt den Durchschnittspuls der letzten 20 Minuten deiner härtesten 30-Minuten-Abschnitte.
  • Ein Abschnitt zählt nur, wenn er mindestens 95 % deines Bestwerts im Zeitraum und 95 % deiner Schwelle erreicht. Eine ruhige Ausfahrt gilt so nicht als Test.

Vorschläge

  • Einen Vorschlag gibt es nur, wenn er mehr als 3 % von deinem Wert abweicht.
  • Niedrigere Werte sind markiert: Oft fehlen nur harte Einheiten im Zeitraum, nicht die Form.
  • Gespeichert wird erst, wenn du oder dein Trainer Übernehmen wählt.

Prognosen

Laufen – Riegels Formel (Studie, Riegel 1981 [R1]):

Zeit_Ziel = Zeit_Bestleistung × (Strecke_Ziel / Strecke_Bestleistung)^1,06
  • Hermod nimmt deine Bestleistungen über Meile bis Marathon im Zeitraum.
  • Gerechnet wird nur aus Strecken, die höchstens 4,5-mal kürzer oder länger als das Ziel sind, und die schnellste Hochrechnung zählt.
  • Für Freizeitläufer ist die Formel beim Marathon oft zu optimistisch (Studie, Vickers 2016 [R2]). Deshalb gilt die Begrenzung auf ähnliche Strecken.

Beispiel mit 10 km in 40:00:

Ziel Prognose
5 km 19:11
Halbmarathon 1:28:15
Marathon 3:04:00

Leistungsindex (VDOT) – nach Daniels & Gilbert (Studie, 1979 [D1]; Tabellen in Daniels' „Running Formula“ [D2]): Aus Tempo und Dauer deiner besten Leistung rechnet Hermod, wie viel Sauerstoff dieses Tempo kostet und welchen Anteil seiner VO₂max man so lange halten kann. Der Quotient ist der VDOT – die VO₂max, die ein Läufer mit dieser Zeit typischerweise hat.

  • Beispiel: 10 km in 40:00 ergeben VDOT 51,9; 5 km in 19:57 oder ein Marathon in 3:10:49 ergeben jeweils VDOT 50.
  • Der VDOT ist kein gemessener VO₂max-Wert. Er enthält auch deine Laufökonomie und kann deshalb von der Anzeige deiner Uhr abweichen; die Uhren rechnen mit eigenen, nicht veröffentlichten Verfahren.
  • Den Wert deiner Uhr kannst du unter Körperdaten eintragen; er steht dann unverändert neben dem VDOT. Hermod rechnet damit nichts.

Triathlon – die Summe der Teile:

Teil Rechnung Herkunft
Schwimmen 1500 m im CSS-Tempo, andere Strecken nach Riegel CSS ≈ 1500-m-Tempo: Studie (Wakayoshi 1992 [W1], [W2]); Riegel im Wasser: Annahme
Rad FTP × typischer Anteil (Sprint 95 %, Olympisch 90 %, Mittel 82 %, Lang 74 %); daraus die Geschwindigkeit in der Ebene ohne Wind aus Luft- und Rollwiderstand, mit deinem Gewicht Anteile: Praxis (Friel [F1], Allen & Coggan [A1]); Rechnung: Studie (Martin 1998 [P1]); Aeroposition, Reifen, 9 kg Rad: Annahme
Laufen Laufprognose, nach dem Rad 4 / 5 / 8 / 15 % langsamer Annahme
Wechsel 3 / 4 / 6 / 10 Minuten Annahme

Ohne Gewicht in den Körperdaten rechnet Hermod mit 75 kg und sagt das dazu.

Beispiel Olympische Distanz mit CSS 1:40 min/100 m, FTP 250 W, 75 kg und 10 km in 40:00:

  • Schwimmen: 25:00.
  • Rad: 225 W ergeben 36,4 km/h, also 1:05:53.
  • Laufen: 42:00.
  • Wechsel: 4:00.
  • Gesamt: 2:16:53.

Prognosen gelten für flache Strecken bei gutem Wetter; Höhenmeter, Hitze, Wind und deine Tagesform fehlen.

Kennzahlen einer Einheit

Wert Rechnung Lesart Herkunft
Normalized Power / steigungskorrigiertes Tempo wie bei der Belastung „gefühlte“ gleichmäßige Leistung Praxis [A1]
Efficiency Factor NP bzw. Tempo (m/min) geteilt durch den Durchschnittspuls steigt über Wochen bei gleicher Anstrengung, wenn die Grundlage besser wird Praxis [F1], [A1]
Aerobe Entkopplung wie stark der Efficiency Factor von der ersten zur zweiten Hälfte fällt, in Prozent unter 5 % bei einer gleichmäßigen Einheit ab einer Stunde: gute Ausdauer Praxis [F1]
  • Die Entkopplung gibt es erst ab 60 Minuten.
  • Beide Pulswerte brauchen in mindestens 80 % der Zeit einen Puls.
  • Bei Intervallen und Bergprofilen sagen die Werte wenig.

W′-Balance (Radfahren)

Über deiner kritischen Leistung verbrauchst du eine begrenzte Reserve W′, darunter füllt sie sich wieder auf. Hermod rechnet das Sekunde für Sekunde nach dem Modell von Skiba (Studie, Skiba 2012 [K1], Clarke & Skiba 2013 [K2], Skiba 2015 [K3]):

  • über der FTP: Reserve minus (Leistung − FTP) je Sekunde;
  • darunter: Die fehlende Reserve schrumpft je Sekunde um den Anteil (FTP − Leistung) / W′.

Als kritische Leistung nimmt Hermod deine FTP (Annahme, beide liegen nah beieinander).

Beispiel: FTP 250 W, W′ 20 kJ. Eine Minute mit 400 W kostet 60 × 150 J = 9 kJ, es bleiben 11 kJ. Eine Minute mit 150 W danach füllt auf etwa 13,3 kJ auf.

Fällt die Balance unter 0, sind FTP oder W′ zu niedrig eingetragen.

Intervalle

Hat deine Uhr die Einheit in Abschnitte geteilt (Runden-Taste oder Workout-Schritte), nimmt Hermod diese: bei einem Workout die Belastungsschritte, bei Runden von Hand die mit mindestens 88 % der Schwelle (Annahme). Nur automatische Runden zählen nicht als Abschnitte.

Ohne Abschnitte sucht Hermod in Radfahrten mit Leistung und Läufen die harten Abschnitte selbst (Annahme, eigene Regeln):

  • Jede Sekunde wird mit deiner Schwelle verglichen (Leistung zur FTP, steigungskorrigiertes Tempo zur Schwellenpace) und über 10 Sekunden geglättet.
  • Ab 88 % der Schwelle zählt sie als Arbeit – knapp unter dem Ende der Tempo-Zone, ruhige Grundlage zählt also nicht.
  • Ein Intervall dauert mindestens 30 Sekunden; Einbrüche bis 20 Sekunden zählen mit, eine Pause beendet es.

Mit einem geplanten Workout vergleicht Hermod die Belastungs-Schritte in Reihenfolge mit den erkannten Intervallen: Liegt der Anteil der Schwelle im Zielbereich, ist das Intervall im Ziel.

Plan erfüllt?

Hermod ordnet eine Einheit dem Planeintrag desselben Tags und derselben Sportart zu. Gibt es mehrere, passt die Dauer am besten. Dabei zählt das Verhältnis: halb so lang und doppelt so lang sind gleich weit weg.

Gemacht / geplant (Dauer, sonst Distanz) Bewertung
80–120 % erfüllt (grün)
50–80 % oder 120–150 % teilweise (gelb)
darunter oder darüber weit vom Plan (orange)
vergangen, nichts gemacht, nicht abgehakt verpasst (rot)

Die Bänder sind die üblichen von Trainingsplattformen (Praxis, TrainingPeaks [T2]).

Trainer-Übersicht

Signal Regel Herkunft
Form sehr niedrig Form unter −30 Praxis: Bereich hoher Überlastung [A1]
Form sehr hoch Form über +25 Praxis: Fitness geht verloren [A1]
Fitness steigt schnell mehr als 5 (Achtung: 8) Punkte in 7 Tagen Praxis: Empfehlung von TrainingPeaks [T3]
Keine Einheit seit 7 Tagen Annahme
Verpasste Einheiten in den letzten 7 Tagen (Achtung ab 3) Annahme

Die Signale sind Hinweise zum Nachfragen, keine Diagnose.

Rekorde und GPS-Sprünge

GPS springt manchmal, etwa am Start oder zwischen hohen Häusern. Dann entstehen unmögliche Rekorde wie 400 m in 5 Sekunden. Hermod rechnet deshalb so (Annahme):

  • Zählt deine Uhr die Geschwindigkeit mit, nimmt Hermod sie statt der GPS-Strecke, solange beide insgesamt höchstens 15 % auseinanderliegen.
  • Sonst ersetzt Hermod Sekunden, die schneller sind als ein Mensch sein kann (Laufen 43 km/h – knapp unter Usain Bolts Spitzentempo [G1] –, Rad 108 km/h, Schwimmen 11 km/h), durch dein mittleres Tempo in dieser Einheit.

Beckenschwimmen

Im Becken zeichnet die Uhr kein laufendes Tempo auf, aber jede Bahn. Für den Intensitätsbalken zählt jede Bahn mit ihrer Zeit in der Zone ihres Tempos zu deiner CSS; Pausen am Beckenrand zählen nicht.

Ernährung

Wert Rechnung Herkunft
Grundumsatz aus Gewicht, Größe, Alter und Geschlecht (Mifflin-St Jeor), mit Körperfett aus der fettfreien Masse (Cunningham) Studie [N4], [N5]
Verbrauch Grundumsatz × 1,4 für den Alltag plus dein Training Studie/Praxis [N3], [N6]
Training je Sportart ein typischer Energiewert pro Stunde und kg; Laufen etwa 1 kcal je kg und km Studie [N6], [N11]
Kohlenhydrate 3–5 g/kg (Ruhetag), 5–7 (etwa 1 h Training), 6–10 (1–3 h), 8–12 (mehr als 4 h) Studie [N1], geplant nach [N9]
Protein 1,6 g/kg; Erhalt 1,4, Muskelaufbau 2,0 Studie [N1], [N2]
Fett was nach Kohlenhydraten und Protein bleibt, 20–35 % der Energie Studie [N1], DGE [N3]
Ballaststoffe mindestens 30 g am Tag DGE [N3]
Gewichtsziel etwa 7700 kcal je kg, verteilt bis zum Zieldatum; höchstens 1 % Abnahme bzw. 0,5 % Zunahme pro Woche, unter 18 Jahren keine Abnahme Praxis [N7], [N8], [N10]
Trend Gewichtsänderung pro Woche aus den Werten der letzten vier Wochen Annahme
Energieverfügbarkeit (Aufnahme − Training) / fettfreie Masse; unter 30 kcal je kg zu niedrig, ab 45 ausreichend Studie [N12], [N10]
Kohlenhydrate unterwegs bis 45 min keine, bis 2,5 h 30–60 g pro Stunde, länger 60–90 g Studie [N13], [N1]
Trinken aus deiner Schweißrate: höchstens 2 % Gewichtsverlust, nicht mehr als du schwitzt; ohne Test 0,4–0,8 L pro Stunde; Natrium 460–690 mg je Liter Studie [N14]
Lernender Verbrauch Aufnahme gegen Gewichtsverlauf, ab 14 Tagen Tagebuch, höchstens ±20 % Praxis [N8]
Soll und Ist gegessen gegen Ziel; 90–110 % im Ziel, Protein und Ballaststoffe als Mindestziel ab 90 %; Gewicht: Trend gegen das nötige Tempo, im Plan ab 80 % Annahme, Grenzen beim Gewicht [N10]

Beispiel: 70 kg, 2:30 h Rad geplant: 560 g Kohlenhydrate (8 g/kg), 112 g Protein, etwa 82 g Fett und mindestens 30 g Ballaststoffe; mit dem Ziel 68 kg in zehn Wochen 220 kcal weniger am Tag.

Wettkampfstrategie

Was Wie Grundlage
Zielzeit deine Prognose; bei Wärme langsamer: je °C gefühlt über 15 °C 0,2 % (bis 1 h), 0,3 % (bis 2 h), 0,4 % (länger), höchstens 15 % Studie [H1], [H2], Faktoren Annahme
Zwischenzeiten gleichmäßig, oder die erste Hälfte 1 % langsamer Annahme
Rad Leistung als Anteil der FTP nach Distanz, bei Hitze entsprechend weniger Praxis [A1], [F1]
Energie Kohlenhydrate pro Stunde nach Dauer, als 25 g alle 15–45 min Studie [N13]
Kühlung ab 20 °C gefühlt leichte Maßnahmen, ab 26 °C Ice Slurry 7,5 g/kg, Eis, Schwämme; ab 32 °C langsamer anlaufen Studie [H3], [H4]

Quellen

  • [A1] Allen, H.; Coggan, A. R.: Training and Racing with a Power Meter, 2. Aufl., VeloPress 2010.
  • [B1] Banister, E. W. u. a.: „A systems model of training for athletic performance“, Australian Journal of Sports Medicine 7, 1975.
  • [C1] Monod, H.; Scherrer, J.: „The work capacity of a synergic muscular group“, Ergonomics 8, 1965.
  • [C2] Jones, A. M. u. a.: „Critical power: implications for determination of VO2max and exercise tolerance“, Medicine & Science in Sports & Exercise 42, 2010.
  • [C4] Hughson, R. L.; Orok, C. J.; Staudt, L. E.: „A high velocity treadmill running test to assess endurance running potential“, International Journal of Sports Medicine 5, 1984.
  • [C5] Smyth, B.; Muniz-Pumares, D.: „Calculation of Critical Speed from Raw Training Data in Recreational Marathon Runners“, Medicine & Science in Sports & Exercise 52, 2020.
  • [C6] Borszcz, F. K. u. a.: „Functional Threshold Power in Cyclists: Validity of the Concept and Physiological Responses“, International Journal of Sports Medicine 39, 2018.
  • [C7] Karsten, B. u. a.: „Relationship Between the Critical Power Test and a 20-min Functional Threshold Power Test in Cycling“, Frontiers in Physiology 11, 2021.
  • [D1] Daniels, J.; Gilbert, J.: Oxygen Power: Performance Tables for Distance Runners, 1979.
  • [D2] Daniels, J.: Daniels' Running Formula, 3. Aufl., Human Kinetics 2014.
  • [F1] Friel, J.: The Triathlete's Training Bible, 4. Aufl., VeloPress 2016.
  • [K1] Skiba, P. F. u. a.: „Modeling the expenditure and reconstitution of work capacity above critical power“, Medicine & Science in Sports & Exercise 44, 2012.
  • [K2] Clarke, D. C.; Skiba, P. F.: „Rationale and resources for teaching the mathematical modeling of athletic training and performance“, Advances in Physiology Education 37, 2013.
  • [K3] Skiba, P. F. u. a.: „Intramuscular determinants of the ability to recover work capacity above critical power“, European Journal of Applied Physiology 115, 2015.
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  • [R2] Vickers, A. J.; Vertosick, E. A.: „An empirical study of race times in recreational endurance runners“, BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation 8, 2016.
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  • [T2] TrainingPeaks: „Workout Compliance“, Hilfeartikel.
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